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FASKINDER
Alkohol in Schwangerschaft und die Folgen für das Kind!
FASKINDER |
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Alkoholfrei -
dem Kind
zuliebe! |
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Jeder Tropfen Alkohol
gelangt auch zum heranwachsenden Baby! |
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Das Kind hat annähernd den gleichen Promille-Gehalt wie
die Mutter! |
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Die Mutter baut den Alkohol 10fach schneller ab! |
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Alkohol kann das Kind dauerhaft schädigen! |
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Alkohol ist schon in geringem Maße schädlich für das
Kind! |
 | Die
größten Schäden durch Alkohol entstehen besonders in den ersten Wochen
der Schwangerschaft! |
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Die Schäden werden unter dem Krankheitsbild: Fetales
Alkoholsyndrom (FAS) oder Alkoholembryopathie beschrieben! |
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Es gibt keine speziellen Einzelsymptome, auch keinen
Labortest, der FAS nachweist! |
Die Empfehlung der Ärzte lautet!
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Schwanger?
Dann NULL Promille! |
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Das Fetale Alkoholsyndrom (FAS) ist die häufigste, nicht-genetische geistige Behinderung.
FAS
ist zu
100%
vermeidbar - einfach dadurch, dass auf Alkohol in der Schwangerschaft
gänzlich verzichtet
wird.
Täglich werden schätzungsweise 20 - 35
Kinder geboren, denen eine zusätzliche Bürde auferlegt wurde. Das
sind jährlich 10.000 bis 15.000 Kinder. Wie hoch die Dunkelziffer
ist, ist nicht bekannt.
Die
Zahlen pro Jahr: 3.000 Kinder mit dem Vollbild des Alkoholsyndroms - bis
zu (mindestens) 15.000 Kinder mit dem Krankheitsbild: Fetale
Alkoholeffekte.
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"Komm trink doch
ein Glas mit, so kommst du auch in Stimmung!" |
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Allgemeines
FAS
ist eine Schädigung des Kindes, die durch den Alkoholkonsum der Mutter
während der Schwangerschaft entstanden ist. Der alte Begriff hier in Deutschland
lautet:
Alkoholembryopathie. Dass Alkohol der potentiell wichtigste Schadstoff
als Ursache angeborener körperlicher und geistiger Behinderungen ist, der von
der Mutter während der Schwangerschaft aufgenommen wird - ist wenig bekannt.
In Gesprächen, Seminaren und Diskussionen
erlebe ich immer wieder die landläufige Meinung, dass Rauchen schädlich für das
Kind sei, aber Alkohol könne man in Maßen zu sich nehmen, er wäre sogar
förderlich für den Kreislauf der Mutter. Wenn solche Äußerungen zudem noch
von Ärzten kommen, vertieft sich die Glaubwürdigkeit solcher 'Miß'Informationen.
siehe auch folgende Tabelle... (Schäden durch Alkohol, Drogen, Nikotin und
Medikamente im Vergleich)
Immer mehr Frauen trinken Alkohol. Die
Gefahren durch Trinken in der Schwangerschaft werden verharmlost, nicht erkannt,
geleugnet oder das Wissen dem gesellschaftlichen Druck geopfert.
Kaum jemand weíß, dass das Kind den gleichen
Alkoholgehalt wie die Mutter hat. Viele Menschen stellen sich vor, es gäbe ja
die praktische
Plazentaschranke, die diesen Stoff ausfiltert. Leider funktioniert sie
nicht bei Alkohol.
Jeder Schluck gelangt ungehindert auch zum
Kind.
Alkohol und seine Abbauprodukte hemmen die
Zellteilung, die natürliche Organentwicklung kann gestört werden und vor allem
wird die Entwicklung des Gehirns gestört.
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Die Dunkelziffer
ist enorm hoch. 4.000 schwer betroffene Kinder - 15.000 bis 20.000
werden pro Jahr mit der so genannten 'milderen' Form "FAE" geboren -
und haben größere Probleme als Kinder mit FAS |
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Das so genannte Fetale Alkoholsyndrom ist laut World Health Organisation
WHHO) die häufigste nicht-genetische geistige Behinderung. In
Deutschland werden jährlich ca. 3000 Kinder mit dem Fetalen Alkoholsyndrom
geboren, dies entspricht einer Häufigkeit von 1:300 Neugeborenen. Diese
Kinder sind in ihrer Gesamtheit sowohl körperlich, geistig-intellektuell als
auch in ihrer Verhaltensentwicklung und sozialen Reifung dauerhaft
beeinträchtigt.
!
2008 wurden vom Bundesministerium die
Zahl von geschätzten 4.000 schwer geschädigten Kindern genannt.
Die Fetalen Alkoholeffekte
(FAE), bei denen die gehirnschädigenden
Veränderungen beim Kind auch ohne typische körperliche Merkmale auftreten,
kommen um ein vielfaches häufiger vor
(vgl. Löser 1995, S.4,
Majewski 1987, S.89).
Auf Grund einer bestehenden Alkoholproblematik in
ihrer Herkunftsfamilie, wachsen die betroffenen Kinder in vielen Fällen in
Adoptiv- oder Pflegefamilien auf. Die verantwortungsvolle Vorbereitung der
zukünftigen Eltern und die aus der Behinderung des Kindes resultierenden
Anforderungen an die Familie, mit den daraus folgenden notwendigen
Unterstützungsmaßnahmen, sind bisher aus sozialpädagogischer Sicht wenig
diskutiert worden.
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Jeder Tropfen
kommt beim Kind an! Ob die Mutter das weiß oder nicht, das ist dem
Alkohol egal! |
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In den Vorsorgeuntersuchungen der Schwangerschaft
wird allgemein nach Drogen und Nikotin gefragt, nicht jedoch nach Alkohol.
Häufig besuchen auch alkoholabhängige Mütter keine Vorsorgeuntersuchungen,
andererseits wird der Konsum von Alkohol gern verschwiegen oder
bagatellisiert.
Alkoholschäden bei Kindern werden noch immer nicht
in ihrer ganzen Tragweite, auch nicht in ihrer gesundheitspolitischen und
wirtschaftlichen Bedeutung erfasst. Im Interesse des Kindes wäre zu
wünschen, dass eine werdende Mutter mit Alkoholproblemen wenigstens für die
Zeit der Schwangerschaft alkoholfrei leben könnte, notfalls unter
stationären Bedingungen wie z.B. in der Bernhard-Salzmann-Klinik.
Der Alkohol, den die werdende Mutter aufnimmt,
durchdringt ungehindert die Gebärmutterschranke und trifft in gleicher
Konzentrationshöhe den sich entwickelnden Fötus. Es besteht kein
Unterschied, ob das Ungeborene sich in der Embryonalzeit befindet oder sich
bereits zu einem Fetus entwickelt hat. In beiden Phasen ist das Ungeborene
unfähig, mit seiner unreifen und noch nicht einwandfrei funktionierenden
Leber den Alkohol selbständig abzubauen (vgl. Spohr,
in: Steiner, 1990, S. 39f).
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Alkohol ist ein
Nervengift! |
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Dr.
Feldmann sagte
hierzu: „Wenn die Mutter ein Glas Alkohol trinkt, hat das Ungeborene
den gleichen Alkoholgehalt im Blut wie die Mutter. Die Mutter kann den
Alkohol abbauen, das Kind nicht. Trinkt die Mutter jeden Tag ein Glas, ist
das Kind durch die ganze Schwangerschaft betrunken.
Alkohol ist ein neurotoxisches Gift, es
führt zu einer mangelnden Isolierung der Nerven. „
Die Enzyme, die Alkohol abbauen können sind erst Wochen
nach der Geburt vorhanden. Das im Magen vorkommende, Alkohol abbauende
Enzym: Alkoholdehydrogenase erreicht erst beim 5-jährigen Kind den Wert
des Erwachsenen.
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Die Zellen teilen
sich durch den Alkohol nicht richtig! |
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Alkohol wirkt als Gift direkt auf die sich
bildenden Zellen ein. Zum einen wird die Zellteilung (Mitose) gestört, zum
anderen, sind die Zellen zu klein. Die Nervenverbindungen zwischen den
Nervenzellen (neuronale Vernetzungen) können sich nicht regelrecht
ausbilden. Bereits gebildete Nervenzellen sterben wieder ab. Durch
Alkoholkonsum in der Schwangerschaft kommt es zu Störungen in:
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Körperlichem Wachstum - Zellbildung
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Organbildung
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Nervensystem
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Der Alkohol beeinträchtigt das körperliche Wachstum, die
Organbildung und ruft vor allem im zentralen Nervensystem immense Schäden
hervor. Durch einen mangelhaften Eiweißaufbau kommt es zu kleineren Zellen
und/oder zu einer verminderten Zellzahl. Das Kind leidet zudem unter
Sauerstoffmangel, denn die Venen und Arterien die zum Kind führen sind kleiner.
Das Kind hat vermehrt freie Radikale und es leidet u. U. unter
Mangelernährungszuständen.
mehr
dazu...
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Die Mutter baut
den Alkohol 10 mal schneller ab als das Kind! |
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Das Baby erhält Alkohol über die Nabelschnur und bleibt
länger alkoholisiert als die Mutter, wie kommt das?
Ein Baby welches Alkohol über die Nabelschnur erhält, hat
innerhalb weniger Minuten den gleichen Promillegehalt wie die Mutter.
Aber => Die
Mutter baut den Alkohol schneller ab als das Kind. Die Leber des ungeborenen
Kindes ist noch nicht vollständig entwickelt, so dass, im Vergleich zur Mutter,
der Alkoholspiegel beim Baby 10fach langsamer sinkt
Fazit => Wenn die
Mutter den Alkohol in Ihrem Blut bereits abgebaut hat und keine Wirkung mehr
spürt, ist Ihr Baby noch der schädigenden Wirkung des Alkohols ausgesetzt.
Alkohol wirkt sich als Zellgift missbildend auf die Zellteilung, Zell- und
Organentwicklung aus.
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Das zentrale Nervensystem
bildet sich während der Gesamtzeit der Schwangerschaft aus und kann gerade
in der letzten Zeit der Schwangerschaft großen Schaden erleiden. Das Fetale
Alkoholsyndrom entsteht
(FAS), wenn das Kind
während der gesamten Schwangerschaft einem hohen Maß an Alkohol ausgesetzt
ist.
Beginnt eine Frau erst in einer Phase der Schwangerschaft zu trinken,
in der die Organbildung
(Organogenese) bereits abgeschlossen ist, entstehen
keine oder nur geringe körperlichen Missbildungen und oft nur geringfügige Gesichtsmerkmale
beim Kind, was aber nicht heißt, dass hier keine Schädigung des ZNS
vorliegt. Diese Form nennen die Ärzte: Fetale Alkoholeffekte
(FAE)
Eine Schädigung des Kindes
hängt von sehr vielen verschiedenen Faktoren ab. z.B.
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Zeitpunkt der Entwicklung des Kindes und Menge
des getrunkenen Alkohols |
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Gewöhnung der Mutter an Alkohol
(Alkoholtoleranz) |
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Alter
und Gesundheitszustand der Mutter |
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Karneval ,
Sylvester, Geburtstag
Hochzeit sind potenziell gefährliche Tage für das heranwachsende Kind. |
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Gerade Frauen, die NICHT an
Alkohol gewöhnt sind, können ihrem Ungeborenen Schaden zufügen, wenn sie u.
U. ohne zu wissen, dass sie schwanger sind, an einem Wochenende erhebliche
Mengen Alkohol getrunken haben.
Zitat von Prof.
Löser
aus seinem
Buch:
„Die Denkweise, dass nur Alkoholikerinnen ihrem Kind
schaden ist gefährlich. Denn auch das Gewohnheitstrinken oder
gelegentliches “Zuvieltrinken“ bei festlichen Anlässen kann bereits Schäden
verursachen "
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KEINEN Alkohol
trinken - dem Baby zuliebe! |
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Keine Trinkmenge hat sich als unbedenklich erwiesen. Die
Euromac-Studie ergaben, dass ein Glas Alkohol pro Tag schon zu
signifikanten Schäden führt. Die
Kinder waren im Durchschnitt um 1 cm kleiner. Die aktuellsten
Forschungen aber ergaben eine weitaus dramatischere Situation. Bislang
hat die Regierung von Großbritannien den Konsum von 2 Drinks pro Woche
als unbedenklich deklariert. Raja Mukherjee von der St. George´s
Medical School, London, Großbritannien, und seine Kollegen schreiben in
einem Editorial im British Medical Journal (2005; 330: 375-376),
dass nachgewiesenermaßen bereits 1 Drink pro Woche zu einem
gesundheitlichen Risiko für das Ungeborene wird. Aus diesem Grund
empfehlen die Ärzte, KEINEN Alkohol in der Schwangerschaft zu trinken.
Artikel zu den Forschungen von Raja Mukherjee
In vielen
Gesprächen und Diskussionen höre ich oft den Satz: "Diese und jene Frau
hat auch in der Schwangerschaft getrunken und das Kind ist gesund." Ich
persönlich finde solche Sätze sehr gefährlich, sollen sie doch als
Entschuldigung dazu dienen, getrost den ein oder anderen Drink zu sich
zu nehmen. Ich möchte hier deutlich klar stellen, dass es nicht mein
Ziel ist, die Mütter anzugreifen. Vielmehr möchte ich das
Hintergrundwissen dazu vermitteln, damit Frauen aus diesem Wissen heraus
sich dazu entscheiden, auf Alkohol zu verzichten.
Es gibt
viel zu viele Komponenten, die dazu beitragen, ob ein Kind nun
geschädigt wird oder nicht: der Gesundheitszustand der Mutter, wie viel
und in welchem Zeitraum und Abstand trinkt sie, ist sie an Alkohol
gewöhnt oder nicht. Dazu muss man auch wissen, dass es noch eine
genetische Komponente gibt, die beeinflusst, ob oder in welchem Ausmaß
ein Kind geschädigt wird. Zweieiige Zwillinge können durchaus
unterschiedlich schwer geschädigt werden.
Es mag
durchaus sein, dass eine Frau Alkohol in der Schwangerschaft getrunken
hat und das Kind ist scheinbar gesund. Wer weiß denn schon, mit welchem
IQ das Kind geboren worden wäre, wer kann beurteilen oder sieht, dass
dieses Kind vielleicht etwas zappeliger ist als andere, Probleme mit
Konsequenzen oder der Kommunikation hat, oder einfach nur Wahrnehmungsstörungen. Es bringt doch niemand diese Dinge mit dem
Alkoholkonsum der Mutter in Verbindung.
In meinen
Augen geht es doch gar nicht darum, die genaue Menge zu wissen, wie viel
getrunken werden darf, sondern um den Punkt: Welche Gifte muss ich
überhaupt vermeiden? Als einfaches Beispiel: Bin ich in einem Zimmer mit giftigen
Dämpfen, dann frage ich nicht: "Wie oft darf ich einatmen, bevor meine
Lungen irreparabel geschädigt werden?" sondern ich sehe zu, dass ich aus
diesem Raum herausgehe, denn jeder Atemzug ist schädlich für meine
Lungenzellen. Das Kind kann leider den Raum - "Gebärmutter" -
nicht verlassen. Es ist darauf angewiesen, dass alles getan wird, damit
es gesund zur Welt kommt.
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Es gibt Mütter, die relativ wenig
getrunken hatten und doch schwer betroffene Kinder gebaren. |
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Zitat
aus der
Pressemitteilung der Drogenbeauftragten Frau Caspers-Merck zum Tag
des alkoholgeschädigten Kindes am 9.9.2003: "Schon ein geringer
Alkoholkonsum während der Schwangerschaft oder vereinzelte Trinkexzesse
können zu erheblichen gesundheitlichen Beeinträchtigungen des
ungeborenen Kindes führen. Deshalb ist ein Verzicht auf Alkohol während
der Schwangerschaft der einzig richtige Weg.“
Zitat aus der DHS Broschüre:
ALKOHOL, Basisinformation: "Es liegen
verlässliche Daten vor, die zeigen, dass es Mütter gibt, die relativ
wenig (50-100 g) Alkohol täglich getrunken hatten und dennoch schwer
betroffene Kinder gebaren; umgekehrt gibt es Mütter, die täglich
exzessiv tranken (300-350 g) und dennoch Kinder mit leichtem Schweregrad
einer Alkoholembryopathie oder Alkoholeffekten zur Welt brachten."
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Alkohol kennt
keine Grenzen - es schädigt hier genauso, wie in Amerika, Australien
oder Afrika - oder wo auch immer! |
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Vielen Frauen ist die Tatsache, dass sie
schwanger sind, nicht bewusst. Sollte es in dieser Zeit zu Alkoholkonsum
gekommen sein, so ist es auf jeden Fall wichtig, für den Rest der
Schwangerschaft auf Alkohol zu verzichten. Ob es bereits zu Schäden
gekommen ist oder nicht, das lässt sich nicht pauschal sagen, denn
gerade in der ersten Zeit kann es zu körperlichen Fehlbildungen kommen.
Wird künftig auf Alkohol verzichtet, werden die neurologischen
Auffälligkeiten, Intelligenzmangel, Wahrnehmungsstörungen etc. nicht in
dem Ausmaß (wenn überhaupt) auftreten, als würde die Mütter weiterhin
trinken.
Der kindliche Organismus kann sich in
der restlichen - alkoholfreien - Zeit auf jeden Fall ab diesem Zeitpunkt
normal entwickeln und bis zu einem gewissen Grad auch regenerieren.
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Sogenannte
'teratogene' Noxen sind
Stoffe, die die Frucht, also den Embryo oder Feten missbildend schädigen.
Dazu gehören u.a. Drogen,
Medikamente, Nikotin. Aber auch durch Infekte kann eine Schädigung des
Kindes hervorgerufen werden.
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Stand:
12.07.08
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Copyright
2005 by www.faskinder.de |
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