Im folgenden Text hat eine Ärztin alle
Verhaltensweisen eingeteilt in Altersgruppen und innerhalb dieser noch in
verschiedene Bereiche wie z. B : Kommunikation/Sprachgebrauch,
Sozialisierung/Spiel etc..
Körpermerkmale:
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kleine Statur/zu klein für das Alter – winzig
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dünn, zart, dürr
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kleiner Kopf
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kurzer Nasenrücken
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kurze Augenöffnungen – der Abstand zwischen den Augen ist
größer als die der Augenöffnung selber
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schlaffe/hängende Augenlider
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kleine Stupsnase
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flaches Mittelgesicht - möglicherweise im Profil eher
sichtbar
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Stupsnase – nach vorne zeigende Nasenlöcher
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schmale Oberlippe
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schmales Kinn, möglicherweise fliehend
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die Finger können zu den Fingerspitzen hin spitz zulaufen,
meist am Zeige- und Kleinfinger erkennbar.
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hat oder hatte Herzgeräusche/Herzfehler
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hat oder hatte Augenprobleme; trägt eine Brille
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unterschiedliche Wahrnehmungen (Sensorik) (Hypo- oder
Hypersensibilität) bezogen auf: Schmerz, Kälte, Wärme/Hitze, Berührungen,
usw.
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Unter- oder Überreaktionen/sensitiv/Überstimulation: das Kind
„schreckt“ vielleicht zurück oder „schaudert“, wenn es berührt wird oder
reagiert nicht auf tatsächlichen Schmerz
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dürftiger Schlafrhythmus – es braucht entweder sehr wenig oder
sehr viel Schlaf bzw. ist das gesamte Schlafmuster durcheinander
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entweder isst es nicht richtig, anderseits wieder zu viel
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permanente Probleme mit dem Toilettengang
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das Kind ist häufig krank
Kommunikation/Sprachgebrauch etc:
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eventuell langsames Sprechen oder nur nonverbale
Kommunikation, kann Wörter zusammensetzen oder Sätze verwenden
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ignoriert verbale Anweisungen, ist nicht kooperativ (hört
nicht zu) bei verbal ausgesprochenen Be-/Einschränkungen z.B. „Nein!“
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ist nicht empfänglich gegenüber subtilem
Gesichtsausdruck/Körpersprache anderer Menschen
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kann Anweisungen wörtlich wiederholen, scheint aber nicht in
der Lage zu sein, diese auch auszuführen
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benutzt sein Verhalten zur Kommunikation
Sozialisierung/Spiel:
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passt nicht auf, was um es herum passiert
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wirkt oft sehr besorgt, ängstlich
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hat keine Angst vor Fremden (würde mit Jedem mitgehen)
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ist zu vertrauensselig
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ist schnell frustriert oder verärgert über die Handlungen
anderer Kinder
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hat Schwierigkeiten, sich in einer Reihe anzustellen und zu
warten
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kommt seinem Gegenüber zu nah (Unterschreitung der
Fluchtdistanz)
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kaum Verständnis für Körpersprache oder nonverbale Signale
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ist überaus herzlich und liebevoll Menschen gegenüber, die es
nicht kennt
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ist charmant, freundlich – dann wiederum überaus belehrend
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sehr liebevoll, zärtlich, mag gerne Körperkontakt
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spielt lieber mit jüngeren Kindern oder hält sich eher bei den
Erwachsenen auf als bei Gleichaltrigen
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braucht konstante Beaufsichtigung
Verhalten:
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zerstörerisch, destruktiv, möglicherweise absichtlich
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häufig lang anhaltende Temperamentsausbrüche (Koller)
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will freudige Dinge sofort erfüllt haben – möchte Dinge JETZT
sofort
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geringe Frustrationstoleranz
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selbststimulierendes Verhalten (Schaukeln, Kopfschlagen)
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Unfallneigung
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oppositionell – (man sagt „Ja!“, es sagt „Nein!“)
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legt extremes Verhalten an den Tag (von ‚sehr liebevoll’ zu
‚sehr gehässig’; von ‚äußert kooperativ’ – zu ‚Verweigerungshaltung)’
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reagiert böse und/oder wehrt sich gegen einen Wechsel der
geplanten Aktivität, der Routine, der Umgebung
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berücksichtigt nicht die Konsequenzen für sein Fehlverhalten
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das Verhalten verschlechtert sich, wenn es aufgebracht bzw.
frustriert ist
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furchtlos, es ist nicht in der Lage, Gefahren zu erkennen oder
zu verstehen
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scheinbar lernt es nicht aus den Erfahrungen
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widersprüchliche Reaktionen auf Belohnungen oder Konsequenzen
Aufmerksamkeit, Aktivität und Impulsivität:
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unfähig zu warten
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unfähig leise zu spielen
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unfähig still zu sitzen; zappelt herum, wackelt, windet sich
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die Aufmerksamkeit für eine Tätigkeit kann nicht lange
aufrechterhalten werden
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leicht abgelenkt durch andere Reize (Licht, Farbe, Geräusche,
Bewegungen, Geräte, Menschen etc.)
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leicht überstimuliert
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kommt in einer Umgebung mit wenig Reizen besser zurecht
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benötigt die direkte Beaufsichtigung eines Erwachsenen, um
sich sicher zu beschäftigen
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verletzt sich häufig, um den Beschäftigungslevel zu erhöhen
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kann hypoaktiv sein
Physisch-motorische Fähigkeiten:
(dieser Abschnitt betrifft die Kinder ab 5 Jahren)
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dürftige Koordination und tollpatschig (Probleme mit der
Kontrolle der Grobmotorik)
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Probleme mit der Feinmotorik
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Schwierigkeiten beim Werfen, Fangen und Treten eines Balles
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braucht Hilfe beim Anziehen
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wird als unbeholfen/ungeschickt/linkisch beschrieben
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Augen und Hände arbeiten nicht zusammen
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ermüdet schnell durch körperliche Strapazen
Erkennen/Gedächtnis:
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entwicklungsverzögert
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Schwierigkeit im Verstehen von abstrakten Dingen
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scheint unfähig zu sein, eine Verbindung zwischen einer
Handlung und deren Konsequenz herzustellen
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Probleme mit Gestaltungsbegriffen, d. h. Dinge zu verstehen
wie: bald, wann, wenn, bevor, nach, Morgen
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Rechenprobleme, Probleme Anweisungen zu folgen, Probleme mit
dem Alphabet
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erlernt eine Fähigkeit, und vergisst es schnell wieder schnell
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hat Schwierigkeiten, einfache Entscheidungen zu treffen
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begreift einfache Anweisungen nicht
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sprachliche Mängel, Ideen und Informationen auszudrücken:
verwendet u. U. viele Wörter,, sagt damit aber sehr wenig aus
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scheint unfähig zu sein, gelernte Fähigkeiten von einem Gebiet
in ein Anderes zu übertragen, d. h. „Zu Hause darfst du nicht schlagen“
muss wieder erlernt werden als „In der Schule darfst du nicht schlagen“
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schlechte Problembewältigung – will immer wieder die gleiche
Herangehensweise versuchen, die nicht funktioniert, die – versucht nicht,
etwas anderes auszuprobieren
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chronisch frustriert
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ist leicht durch Dinge verwirrt