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FASKINDER
Alkohol in Schwangerschaft und die Folgen für das Kind!
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Inhalt 1:
FAS-Tag 2005 Bericht 1
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Das Fetale Alkoholsyndrom –
eine vermeidbare Tragödie
„Das Fetale Alkoholsyndrom, in Deutschland
selten diagnostiziert und von der Bevölkerung kaum wahrgenommen, ist
ein Spektrum von physischen und geistigen Behinderungen, die durch den
mütterlichen Alkoholkonsum während der Schwangerschaft verursacht
werden. […] Immer häufiger treffen Fachleute auf Kinder mit unsozialem
Verhalten, mit Lernschwierigkeiten, mit Sprachproblemen, ADHD und
anderen Störungen. Sie mögen die Auffälligkeiten mit FASD[1]
in Zusammenhang bringen. Bis heute gibt es in Deutschland aber kein
Kriterium, wonach die Mehrfachschädigung FASD als eigenständige
vorgeburtliche Behinderung klassifiziert wird.“
So stand es im Programmheft von
Fasworld e.V., dem Veranstalter des großen Symposiums in Mülheim
unter der Schirmherrschaft von Herrn Karl Hermann Haack, dem
Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen
und von Frau Ulla Schmidt, Bundesministerin für Gesundheit und Soziale
Sicherung.
Anlass für die Termingebung im September ist der
Internationale Tag des Alkoholgeschädigten Kindes am 9.9. jeden
Jahres, welcher 1999 erstmals von Fasworld ausgerufen wurde. Weltweit
wird an diesem
FAS-Tag auf die Folgen von Alkohol in der Schwangerschaft
aufmerksam gemacht.
Warum der 9.9.?
Nun, das Kind wächst neun Monate lang im Mutterleib heran und ist darauf
angewiesen, dass alles zu seiner gesunden Entwicklung getan wird.
Das Augenmerk der Öffentlichkeit wird häufig auf
die Folgen von Nikotin in der Schwangerschaft gelenkt,
auch über Schädigungen bei so genannten Drogen-Babys sind viele
Menschen informiert.
Wer weiß aber nun wirklich genau, was Alkohol in der Schwangerschaft
verursacht? Dies alles ist nebulös, zudem noch mit einem großen Tabu
behaftet.
Fasworld
Deutschland bringt Licht in diese
Sachverhalte und veranstaltete von 2002 bis 2004 drei
FAS-Tagungen in den DRK-Kliniken in Berlin-Westend. Erstmals
fand dieses Symposium nun
im Ruhrgebiet statt. Es gab die bange
Frage, ob auch hier genügend Menschen den Weg hierher finden würden, aber diese stellte sich als unnötig heraus.
Zum einen haben viele Menschen Fasworld die Treue gehalten und sind Hunderte von Kilometern
gefahren – zum anderen fanden sich viele Menschen, welche vom Fetalen
Alkoholsyndrom zum Teil noch nichts gehört hatten und anschließend überrascht waren,
wie sehr dieses Syndrom ihr
Leben bereits bestimmt hatte
Die Organisation
dieses Tages ließ nichts zu wünschen übrig,
außer dass der Tag zu schnell verging. Mir fiel auf, dass sich in den
Pausen Menschen zusammen fanden
und rege diskutierten, Erfahrungen austauschten und neue Kontakte
knüpften. Viele kannten sich vorher nicht Viele kannten sich
vorher nicht.
Es entstand in mir das
Gefühl, dass das emotional mitnehmende Thema selbst diese Nähe zu
fremden Menschen zuließ, denn das Fetale Alkoholsyndrom ist schlicht
und ergreifend ein Drama, das sich tausendfach in Deutschland abspielt
und welches nicht durch einige wenige Hochglanzprospekte der Regierung
abgetan ist oder deswegen weniger häufig auftritt. Meiner Meinung nach
müsste hier mehr Engagement seitens offizieller Stellen gezeigt
werden.
Auch die Workshops am Nachmittag waren gut besucht
und es wurde noch im Nachhinein viel diskutiert. Einen Punkt möchte
ich noch vom Nachmittag herausstellen. Fasworld hat Experten und
Fachkräfte an einen runden Tisch geladen. Ziel war es,
interdisziplinär, aber dennoch gemeinsam zu überlegen, was in naher und
in ferner Zukunft getan werden kann. Wir dürfen gespannt sein auf die
Ergebnisse und hoffen, dass es in Zukunft mehr solcher Gelegenheiten
geben wird.
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Die FAS-Sprechstunde in Münster:
0251-8348518 |
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Der Erfolg des Symposiums lag aber nicht zuletzt an
dem großen Aufgebot an Fachkräften, welche als Referenten gewonnen
werden konnten.
Herrn Prof. med. Dr. Spohr,
DRK Kliniken Berlin-Spandau
FAS-Sprechstunde der tags zuvor noch in Polen auf einer
FAS-Veranstaltung gewesen war.
Herrn rer. med. Dr. Feldmann, Diplompsychologe am SPZ
Universitätsklinikum Münster, FAS-Sprechstunde, welcher tags zuvor im
ZDF zu sehen war, wo er am direkt am FAS-Tag, eben dem 9.9.05 über das
Fetale Alkoholsyndrom berichtete.
Frau Dr. Majewski,
Kinder- und Jugendärztin, Psychotherapie, Institut für Jugendhilfe,
Duisburg, deren Mann in den 80er-Jahren an
der Uni Düsseldorf einer der führenden
Professoren und Forscher zum Thema FASD war. Frau Dr. Majewski hat
sich oft täglich in ihrer beruflichen Arbeit mit FASD auseinander zu
setzen.
Frau
Dipl. Psych. Gela Becker,
Psychologische Psychotherapeutin, Familientherapeutin und Supervisorin,
Fachliche Leitung
Evangelischer Verein Sonnenhof e.V. Berlin, welche – dem Thema:
„FAS- Kinder werden erwachsen“ angemessen - über ihr Wohnprojekt mit
jungen erwachsenen FASD-Patienten berichten sollte.
Dr. phil. Martin Zobel, Diplom-Psychologe und Psychologischer
Psychotherapeut, Wissenschaftliche Begleitforschung der Kliniken
Daun. Psychotherapeutische Praxis in Koblenz, Rheinisches Institut für
angewandte Suchtforschung Koblenz, Lehrbeauftragter der Katholischen
Fachhochschule Köln, und der Fachmann für Kinder aus
Suchtbelasteten Familien.
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Überforderung an den Schulen ist
sehr häufig! |
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Sie vergessen es - und das ist der
Grund, warum Konsequenzen nicht so wirken, wie wir Eltern uns das
erhoffen. |
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Die erste wichtige Botschaft war, dass auch
kleinere Alkoholmengen, die die Mutter zu sich nimmt, dem Kind schaden
können. (eigene Anm. Dies belegen im Übrigen auch neueste Studien aus
England von Dr. Raja Mukherjee s. LINK links im Kasten.)
Feldmann erklärte sehr deutlich die typischen
Gesichtsmerkmale anhand zahlreicher Fotos. Wichtiger als diese
äußerlichen Merkmale ist aber, dass das Gehirn das eigentliche
Zielorgan für den Alkohol ist. Häufig geht die Schädigung durch
Alkohol mit einer Intelligenzminderung einher, wobei es häufig keinen
Unterschied in Bezug auf den IQ macht, ob eine äußerlich sichtbare
Schädigung besteht oder nicht. Dies ist eines der Hauptursachen für
die großen Probleme derer, dessen Aussehen normal ist. Oft ist die
Veränderung im Gesicht so minimal, dass dies nur der Fachmann erkennen
kann.
Feldmann erläuterte etliche seiner Testverfahren.
Die wichtigsten Erkenntnisse daraus sind:
Bei Menschen mit FASD
-
lässt die Konzentrationsleistung deutlich eher nach.
-
wird Gelerntes vergessen, sobald neues Wissen
hinzukommt.
-
ist häufig auch eine Störung in der Feinmotorik
vorhanden.
Er hält
Fördermaßnahmen für sinnvoll und rät Eltern, diese auch zu nutzen.
Wichtig sei dabei jedoch, dass das Kind nicht überfordert werde. Das Kind sollte auch
noch Kind bleiben dürfen.
Eine Überforderung findet häufig in der Schule
statt. Feldmann fällt auf, dass Kinder mit sichtbaren äußeren
Merkmalen eher in einer Förderschule zu finden sind. Die so genannten
„unsichtbar“ geschädigten Kinder hingegen sind eher in
Regelschulen – obwohl der IQ oft der Gleiche ist. Das bedeutet, dass
ein Großteil der Kinder nicht in der richtigen Schulform
platziert wird. Sie gehörten eigentlich auf eine Förderschule.
Allerdings darf die Förderschule keine
allgemeingültiges Ziel der Schulform bei Kindern mit FASD sein, denn
jeder Mensch hat seine eigenen individuellen Leistungsmöglichkeiten –
auch Kinder und Jugendliche mit FASD.
Weitere typische Verhaltensauffälligkeiten bei
Kindern mit FASD:
-
Sie klettern oft waghalsig und schätzen Gefahren
nicht richtig ein.
-
Sie rennen auf die Straße, ohne auf Autos zu achten.
-
Sie sind arglos fremden Menschen gegenüber.
-
Sie können fremde Absichten nicht erkennen.
-
sie gehen oft arglos auf andere Kinder zu: „Das ist
mein bester Freund!“
-
Kinder mit FASD sind verleitbar und naiv.
Sie können ihr eigenes Verhalten nicht abschätzen
und fremde Absichten nicht erkennen und durchschauen, sie gehen mit
Fremden einfach mit. Spricht man im Nachhinein mit dem Kind und sagt
ihnen, dass sie das nie wieder tun dürfen, so zeigen sie sich durchaus
einsichtig und sagen, dass sie es nicht mehr tun wollen. Sie drehen
sich um und tun das gleiche wieder – sie haben es einfach vergessen.
Aus diesem Grund wirken hier auch Konsequenzen und
Strafen nicht so, wie wir Eltern uns das erhoffen. Z.B. ein Kind fasst
auf eine heiße Herdplatte. In der Regel merkt sich ein Kind das und
wird sich hüten, wieder das Gleiche zu tun. Ein Kind mit FASD vergisst
die gemachte Erfahrung und greift mitunter wieder und wieder auf die
heiße Herdplatte.
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Dann hörten wir anhand der altbekannten
Kindergeschichte: „Max und Moritz“
das typische Verhalten eines
Kindes mit FASD.
Wilhelm Busch muss ein Vorbild gehabt haben, er hat
mit Moritz nicht nur das typische Gesicht eines Kindes mit FASD
gezeichnet auch dessen Verhalten ist dementsprechend.
Die Idee die Hühner zu stehlen, kommt von Max: „Max hat schon mit Vorbedacht eine Angel mitgebracht.“ – Max
ist das gesunde Kind, er plant die Tat im Voraus und bringt die
nötigen Utensilien mit – Moritz läuft hinterher und freut sich über
diesen Plan. Er wäre von alleine nicht auf diese Idee gekommen.
Wir sahen die
Szenen, die jeder aus dem Kinderbuch von Wilhelm Busch kennt. Max
angelt – Moritz schaut zu – er ist der Mitläufer, er freut sich. Auch
beim Bäcker geht Max voraus, er ist der Planer und Macher und Moritz
der Mitläufer - und das ist
das typische bei unseren Kindern mit FASD: kritiklos, arglos, verführbar,
sie laufen anderen hinterher: „Das will ich auch tun!“ und
sind stolz, dabei sein zu dürfen.
Das ist das Typische bei unseren Kindern mit FASD:
Kritiklos, arglos, verführbar, sie laufen anderen hinterher: „Das
will ich auch tun!“ und sie sind stolz, dabei sein zu dürfen.
Ich finde es immer
wieder spannend, Herrn Dr.
Feldmann zuzuhören. Schon 2004 konnte
er in Berlin auf sehr einfühlsame und trotzdem humorvolle Art und
Weise die Probleme unserer Kinder
darlegen, ohne die Zuhörer mit unnötigen Fachausdrücken
strapazieren zu müssen.
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Ohne Bindung fehlen: Vertrauen,
Zufriedenheit, Fröhlichkeit! |
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Sie stellte
eingangs fest, dass man als Therapeut trotz aller Möglichkeiten der
Therapie irgendwann an die FAS-typischen
Grenzen stößt. Z.B. ist die Reizverarbeitung der Kinder oft schwer gestört und Ursache für
häufiges Fehlverhalten – im Verhalten der Kinder ist immer wieder etwas, das ganz typisch sei für
Kinder mit FASD.
Majewski erklärte uns, wie wichtig eine Bindung für
die kindliche Entwicklung ist. Daraus entwickeln sich:
-
Vertrauen
-
Geborgenheit
-
Zufriedenheit
-
Selbstsicherheit
-
Zuversicht
-
Neugier
-
Fröhlichkeit
aber auch
-
Wut
-
Ärger
-
Angst
-
Enttäuschung
sind Ausdruck einer Bindung. Eine Bindung führt des
weiteren zu:
-
Zuneigung
-
Solidarität
-
Loyalität
-
Toleranz
-
Mitleid
-
Moral
-
Offenheit
-
Eifersucht.
Ist das Bedürfnis des inneren Selbst nach einer
Bindung sehr hoch, findet man Intimität. Ist es hingegen niedrig, so
ist das Verhalten anklammernd und soziale Kontakte werden vermieden.
Geborgenheit durch Bezugspersonen bereitet uns
Menschen darauf vor, sich zu binden. Bindung und Entwicklung hängen
eng zusammen.
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Bindung ist nötig zur Bildung von
Intelligenz, Lernen, Emotionen und sozialer Kompetenz! |
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Die kindliche Entwicklung baut sich folgendermaßen
auf:
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0-6 Monate:
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Regulation biologischer Rhythmen und von
Spannung |
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1-12 Monate:
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Aufbau selektiver Bindungen |
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1-3 Jahre: |
Aufbau des Selbst und eigenständiger Steuerung |
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3-6 Jahre: |
Aufbau von Freundschaften und Entwicklung von
Impulsregulation |
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6-12 Jahre: |
Aufbau von realen, subjektiven Kompetenzen |
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12-20 Jahre:
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Aufbau eines klaren Wertesystems |
Bindungsmuster:
So verschieden sie bei uns Menschen sind – bei FASD sind sie
desorganisiert.
Durch Bindungsstörungen entwickeln sich auch Störungen in der
psychomentalen Entwicklung. Diese
umfasst:
Das Verhalten des Kindes ändert sich, es gerät in
eine Aufmerksamkeitsspirale herein. Das Kind tut etwas, um gesehen zu
werden, auch wenn es negative Aufmerksamkeit erntet.
Auffälliges Bindungsverhalten bei FAS ist:
Häufig treten bei Kindern mit FASD mehrere Faktoren
auf. Zum einen die Schädigung durch Alkohol und dann häufig:
-
Vernachlässigung
-
Gewalterfahrung
-
Missbrauch.
Daraus resultieren Verhaltensweisen wie z.B.
Aggressionen, Ängste, Regression (zurückfallen in kindliche oder
babyhafte Verhaltensweisen wie z.B. Einnässen, Einkoten) Sie trauen
Erwachsenen nicht mehr und so kommt es zum Stehlen, Horten von
Gegenständen wie z.B. Nahrung, Zündeln => Suche nach Reizen. Diese
Bedürftigkeit erwirkt bei Erwachsenen oft Ablehnung und Stress.
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Ganz von vorne anfangen um
Bindungen aufzubauen. |
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Was kann man tun, wenn ein Kind mit solch
einer Bindungsstörung in die Familie kommt?
Gehen Sie mit
dem Kind so um, wie Mütter intuitiv mit ihren Babys umgehen:
-
nahe an das Gesicht herangehen,
-
Blickkontakt aufnehmen,
-
modulierte Sprache (so, wie man mit einem Baby
spricht in einem ruhigen Tonfall)
Man muss also in der Beziehung zu einem
Bindungsgestörten Kind ganz von vorne anfangen.
Förderung und Therapie bei Bindungsgestörten
Kindern:
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Max und Moritz Foto Feldmann Foto Spohr
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| info(at)faskinder.de |
Stand:
08.07.08 |
Copyright 2005 by Reinhardt
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